Code110.de - MORD

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Der Code 110 steht im Polizeifunk für Mord. Mord und insbesondere die Täter, die für unbeschreibliche und grauenvolle Taten verantwortlich sind, üben eine erstaunliche Faszination auf uns aus. Gerade die Serienmörder, die häufig über Jahre unentdeckt Ihre Taten verüben können, beschäftigt nicht nur die Angehörigen der Opfer und die Polizei sondern auch die Wissenschaft und nicht zuletzt uns, die wir mit den schrecklichen Taten konfrontiert werden.

Als Mordserie im engeren Sinne werden mehrere Morde bezeichnet, die eine Person, der Serienmörder, in einem zeitlichen Abstand voneinander verübt, der Monate oder Jahre betragen kann. Die Häufigkeit ist imVerhältnis zu Einzelmorden sehr gering. Im weiteren Sinne fallen unter denBegriff Mordserie auch äußerst seltene Phänomene, wie das der Leopardenmorde,die nicht von Einzeltätern, sondern von Gemeinschaften, Geheimbünden, der Mafia und anderen in gezielter Abfolge oder gezielter Auswahl mit ähnlichem Ziel und Vorgehen verübt werden.

Im Gegensatz zu einzelnen Tötungsdelikten, die oft als Beziehungstaten (z. B. im Affekt bei einem Streit) gesehen werden können, sind Serientaten schwieriger nachvollziehbar, da meistens keine vordeliktische Beziehung zwischen Täter und Opfer bestand. In Deutschland ist nach Harbort derSerienmörder mäßig bis durchschnittlich intelligent und sucht sich Opfer meist aus seiner Wohnumgebung in einem Radius von 30 km.
Unter anderem werden neurologische Hirnschädigungen,frühkindliche psychische Verletzungen sowie familiäre Kälte, Gewalt und Alkoholismus als mögliche Faktoren für diese Taten gesehen. Bei sadistischen Mehrfachmördern spielt die Fantasie als Tatmotiv und für die konkrete und detaillierte Tatgestaltung eine Rolle. Der Täter folgt während der Tat dem Handlungsfaden, der in der Fantasie entwickelt wurde. Der Mord kann im Nachhinein mehrfach durchlebt werden, was vorübergehend eine Befriedigungverschafft. Mit der Zeit kommt es dann zu einer emotionalen Abkühlung und einerneuen Tat.

Einen anderen Ansatz zur Erklärung von Serientötungen verfolgen die Evolutionäre Psychologie und Anthropologie. Zum Beispiel erklären David Buss oder Elliott Leyton solche Taten als Folge von mangelndem sozialem Erfolg und sozialem Status von Serienmördern wie z. B. Jeffrey Dahmer oder Charles Starkweather. Nach dieser Erklärung üben die Täter Vergeltung für ihrensozialen Misserfolg und versuchen mit diesen Taten einen berüchtigten Ruf zuerlangen.

Eine spezielle Motivation liegt bei Serienmord an besonders hilfsbedürftigen oder wehrlosen Menschen in Krankenhäusern und Altenheimen vor,welcher in einigen Fällen aus Beweggründen wie Überforderung oder dem Wunsch nach Machtausübung begangen wird, auch wenn Mitleid beim Tatentschluss eine Rollespielt.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Serienmord aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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